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Unterstützung bei der Körperpflege

Hilfsmittel
  • Duschsitz/-stuhl
    Dieser wird entweder direkt an der Wand in der Dusche befestigt oder in die Dusche hineingestellt. Die Pflege kann dadurch besser durchgeführt werden, außerdem wird die Sturzgefahr vermindert.
    Beschreibung: Ein Duschstuhl bietet für Personen mit beeinträchtigter Stehfähigkeit eine Sitzmöglichkeit im Bereich der Dusche. Das Produkt hat eine Sitzfläche auf vier Standbeinen und eine Rückenlehne. Die vorhandenen Armlehnen erleichtern das Aufstehen/Hinsetzen durch die Möglichkeit des Abstützens mit den Armen und geben beim Duschen eine Sicherheit gegen seitliches Herunterfallen. Die Standbeine haben rutschhemmende Fußenden. Die Sitzfläche kann aus starrem Material bestehen und/oder eine Polsterauflage haben. Die Sitzfläche ist so beschaffen, daß das Wasser zügig ablaufen und dieses sich somit nicht ansammeln kann. Die Sitzfläche kann einen größeren Ausschnitt oder eine Öffnung enthalten, die den Gesäß- und Genitalbereich zugänglich hält.Diese Produkte sind für einen leihweisen Einsatz geeignet.
    Indikation: Standunsicherheit/Stehunfähigkeit bei Gebrauchsminderung/ fehlender Funktionsfähigkeit der unteren Extremitäten oder andere die Standsicherheit beeinträchtigende Erkrankungen (z.B. Kraftverlust bei bösartigen Erkrankungen, chronische, fortgeschrittene Herz- Kreislauf- und Lungenerkrankungen) kombiniert mit einer Rumpfhaltungsschwäche, so daß eine eigenständige Nutzung der Dusche noch ermöglicht wird. Quelle: GKV-Hilfsmittelverzeichnis
  • Einmalhandschuhe Größe L
  • Einmalhandschuhe Größe M
    Einmalhandschuhe dienen der allgemeinen Hygiene der pflegenden Person. Sie bestehen in der Regel aus Kunststoff oder Latex. Einmalhandschuhe dienen der allgemeinen Hygiene, z.B. dem Schutz des Pflegenden beim Umgang mit Körperausscheidungen, Blut und Sekreten sowie bei sonstigen Risikosituationen, wie z.B. chronischen Infektionen des Pflegebedürftigen. Quelle: GKV-Hilfsmittelverzeichnis
  • Fingerlinge
    Fingerlinge sind Überzüge zum Schutze einzelner Finger. Sie bestehen aus Latex und sind zum Einmalgebrauch gedacht. Fingerlinge dienen ausschließlich dem Schutz des Pflegenden bei der digitalen Ausräumung des Rektums des Pflegebedürftigen. Quelle: GKV-Hilfsmittelverzeichnis
  • Flächendesinfektionsmittel
    Desinfektionsmittel dienen zum Schutze des Pflegenden vor Krankheitserregern. Desinfektionsmittel dienen der allgemeinen Hygiene, z.B. bei chronischen Infektionen, beim Umgang mit Körperausscheidungen, Blut und Sekreten sowie bei sonstigen Risikosituationen. Quelle: GKV-Hilfsmittelverzeichnis
  • Haltegriff
    Haltegriffe werden beispielsweise im Badezimmer eingesetzt, um das Sturzrisiko beim Baden oder Duschen zu verringern.
  • Handdesinfektionsmittel
    Desinfektionsmittel dienen zum Schutze des Pflegenden vor Krankheitserregern. Desinfektionsmittel dienen der allgemeinen Hygiene, z.B. bei chronischen Infektionen, beim Umgang mit Körperausscheidungen, Blut und Sekreten sowie bei sonstigen Risikosituationen. Quelle: GKV-Hilfsmittelverzeichnis
  • Hilfsmittel (sonstiges)
  • Inkontinenzauflagen und -bettwäsche
    waschbare Saug-Bettschutzeinlage, wasserdichte Frotteeauflagen, Inkontinenz-Bettbezüge und Auflagen.
  • Mundschutz
    Ein Mundschutz dient als Schutz vor Erkrankungen. Ein Mundschutz besteht aus Vlies- bzw. Zellstoff zur Ab-deckung von Mund und Nase, mit einer nachformbaren Nasen-spange und einem Kopfgummi zur Befestigung. Der Mundschutz dient ausschließlich dem Schutz des Pflegenden, wenn vom Pflegebedürftigen gesundheitliche Gefährdungen gegenüber dem Pflegenden ausgehen können. Quelle: GKV-Hilfsmittelverzeichnis
  • orthopädisches Kissen / Lagerungskissen
    z. B. Arthrodesenkissen, Rollstuhlkissen, Stützkissen, Stufenbettkissen, Sitzringe etc.
  • saugende Bettschutzeinlagen (Einmalgebrauch)
    Bettschutzeinlagen werden verwendet, um bei Inkontinenz die Matratze zu schützen. Saugende Bettschutzeinlagen zum einmaligen Gebrauch sind Saugkissen, die mit Zellstoff, Zellulosefasern oder Zelluloseflocken gefüllt sind. Die Unterseite ist aus einem flüssigkeitsundurchlässigem Material, die Oberseite bildet eine Vliesschicht. Der Einsatz von saugenden Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch verhindert bei der Körperhygiene, beim Einsatz von Bettpfannen (Stechbecken) und Urinflaschen/-schiffchen, daß die Bettwäsche häufig gesäubert werden muß und erleichtert somit die Pflege. Quelle: GKV-Hilfsmittelverzeichnis
  • saugende Bettschutzeinlagen (wiederverwendbar)
    Bettschutzeinlagen werden verwendet, um bei Inkontinenz die Matratze zu schützen. Wiederverwendbare, saugende Bettschutzeinlagen sind Saugkissen, die mit speziell saugenden Fasern gefüllt sind. Die Unterseite ist aus einem flüssigkeitsundurchlässigen Material, die Oberseite bildet eine Vliesschicht. Wiederverwendbare, saugende Bettschutzeinlagen können zum Schutz von Matratzen bei der Körperhygiene bzw. bei der Nutzung von Bettpfannen und/oder Urinflaschen/-schiffchen verwendet werden. Wiederverwendbare saugende Bettschutz-einlagen sollten saugenden Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch vorgezogen werden. Quelle: GKV-Hilfsmittelverzeichnis
  • Schutzschürzen (wiederverwendbar)
    Schutzschürzen dienen zum Schutze des Pflegenden.
  • Toilettensitzerhöhung
    Die Toilettensitzerhöhung wird auf der vorhandenen Toilette installiert, um eine höhere Sitzposition zu erreichen. Bei Modellen mit Haltegriffen soll das selbstständige Hinsetzen und Aufstehen erleichtert werden.
    Beschreibung: Höhenverstellbare Toilettensitzerhöhungen bestehen aus Kunststoff oder Metall und dienen der WC-Beckenranderhöhung. Sie haben an der Unterseite eine Vorrichtung, die eine Fixierung auf das WC-Becken ermöglicht. Im oberen Bereich befindet sich eine Toilettenbrille oder eine der Form einer Toilettenbrille nachempfundene Auflagefläche. Die Fixierung auf der Toilette erfolgt mit Metallklammern, anderen geeigneten Kunststoff-Befestigungen oder durch eine Befüllung der Toilettensitze. Zur Höhenverstellung müssen in der Regel Schrauben gelöst werden und an anderer Position erneut befestigt werden.
    Indikation: Deutlich eingeschränkte oder vollständig aufgehobene Beweglichkeit der LWS, der Hüft- und Kniegelenke. Hierdurch eingeschränkte Fähigkeit des Hinsetzens und Aufstehens, weshalb die Benutzung konventioneller Toilettenbecken nicht möglich ist. Zur Höhenverstellung müssen in der Regel Schrauben gelöst werden und an anderer Position erneut befestigt werden. Höhenverstellbare Toilettensitzerhöhungen kommen nur dann in Betracht, wenn eine abgestufte Höhenverstellung erforderlich ist. Quelle: GKV-Hilfsmittelverzeichnis
  • Toilettenstuhl
    Ein Toilettenstuhl kann überall in der Wohnung aufgestellt werden und bietet die Möglichkeit, die Toilettengänge beispielsweise direkt am Bett durchzuführen. Dies kann eine Erleichterung sein, wenn die Toilette ansonsten zu weit entfernt wäre.
    Beschreibung: Feststehende Toilettenstühle bestehen aus einem Rahmen aus Metall oder Kunststoff mit vier Standfüßen. Die Sitzfläche besteht aus einer wasserfesten, abnehmbaren Platte mit Toilettenöffnung, unter der ein Toiletteneimer eingeschoben werden kann. Zur Abdeckung der Toilettenöffnung ist eine stabile, gepolsterte und bezogene, wasserabweisende Auflage vorhanden. Aufgrund der verwendeten Materialien und der Konstruktion sind Toilettenstühle aus Metall oder Kunststoff widerstandsfähiger gegen mechanische und chemische Beanspruchungen als Holztoilettenstühle.Diese Produkte sind für einen leihweisen Einsatz geeignet.
    Indikation:Krankenheitsbilder oder Behinderungen, die die unmittelbare räumliche Nähe der Toiletteneinrichtung erforderlich machen.Derartige Krankheitsbilder können sein:
    – Drang- oder Streßinkontinenz, Stuhlinkontinenz, chronische Diarrhoe; wenn der Toilettenstuhl Inkontinenzhilfsmittel vollständig oder zumindest weitgehend ersetzt.
    – Außergewöhnliche Gehbehinderung z.B. bei Beinamputation, wenn die Nutzung von Prothesen und Gehhilfen unverhältnismäßig ist.
    – Lähmungszustände
    – Herzinsuffiziens mit regelmäßig nächtlichem Wasserlassen
    – Schwindel bei arteriellen Durchblutungsstörungen oder aus anderen Ursachen
    – medikamentös erzeugte Toilettenstuhldiurese
    – starker Kräfteverfall, z.B. Tumorkachexie
    Quelle: GKV-Hilfsmittelverzeichnis
  • Vorlagen (Inkontinenzartikel)
    Versorgung bei Harninkontinenz und Stuhlschmieren, nicht jedoch bei vollständiger Stuhlinkontinenz. Sie bestehen aus einem mit Zellstoff, Zellulosefaser oder Zelluloseflocken gefüllten Saugkissen mit flüssigkeitsundurchlässiger Außenschicht und einem Vlies zur Körperseite. Speziell gestaltete Ränder verhindern ein Auslaufen. Einige Produkte besitzen elastische Beinbündchen. Vorlagen besitzen die Eigenschaft, Urin aufzusaugen, ihn möglichst hautfern zu speichern und eine rückläufige Befeuchtung der Haut durch aufsaugendes Material zu verhindern. Dies wird bewirkt durch spezielle Mehrkammersysteme mit Rückflußverhinderung, rückflußhemmende Vliesschichten und/oder durch Zusätze, die den Urin unter Bildung einer gelartigen Masse binden. Bei der Versorgung mit saugenden Inkontinenzvorlagen ist die Schwere der Inkontinenz bei gleichzeitiger Berücksichtigung
    einer maximalen Atmungsaktivität zu beachten.
    Indikation:
    – Mittlere bis schwere Harninkontinenz und/oder Stuhlinkontinenz mit schmierigen Ausscheidungen.
    – Bei permanenter Harninkontinenz mit ständiger Abgabe von Urin.
    – Bei intermittierender Inkontinenz mit strahlartiger, völliger Entleerung der Blase.Quelle: GKV-Hilfsmittelverzeichnis

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