Der elektronische Medikationsplan

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Der bundeseinheitliche Medikationsplan (BMP)

Gemäß § 31a SGB V haben Patienten seit 1. Oktober 2016 Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP) in Papierform, wenn sie mindestens drei zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnete, systemisch wirkende Arzneimittel gleichzeitig einnehmen oder anwenden. Die Anwendung muss dauerhaft über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen vorgesehen sein.

Die Einführung des bundeseinheitlichen Medikationsplans wurde mit dem E-Health-Gesetz beschlossen. Ziel ist es, den Patienten bei der richtigen Einnahme seiner Arzneimittel zu unterstützen und die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) zu verbessern. Seit 1. April 2017 muss dieser Plan die gesetzlichen Anforderungen für den Bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) erfüllen. Ab dem 1. Januar 2019 sollen dann alle Vertragsärzte und Apotheker in der Lage sein, einen mittels der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gespeicherten Medikationsplan zu aktualisieren. Die elektronische Speicherung der Medikationsdaten ist für den Patienten freiwillig. Der Anspruch auf die Papierversion besteht weiterhin.

Zunächst gibt es den Plan nur auf Papier. Dies ist der erste Schritt zur Entwicklung eines elektronischen Medikationsplans auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Der digitale Austausch der Daten des bundeseinheitlichen Medikationsplans zwischen den Beteiligten des Gesundheitswesens und den Patienten soll zunächst nur über das Scannen des 2D-Data-Matrix-Code erfolgen, der Teil jedes BMPs ist. So soll die Aktualisierung der verordneten Arzneimittel über Sektorengrenzen hinweg durchgeführt und der Blick auf die Gesamtmedikation gewährleistet werden.

Die eGK soll in die speziell gesicherte Telematikinfrastruktur des Gesundheitswesens integriert werden und sowohl für die Patienten als auch für die Beteiligten des Gesundheitswesens diverse nutzbringende Anwendungen bieten. Nur wurde der Termin für die Einführung der eGK aufgrund der vielen Verzögerungen immer wieder verschoben. Die Gründe hierfür sind u. a. konzeptionelle Mängel und Bedenken wegen der Datensicherheit, die von Kritikern immer wieder geäußert wurden und das bestehende Gesamtkonzept infrage gestellt haben.

Deshalb ist momentan nicht absehbar, wann der digitale Medikationsplan auf der eGK von allen Versicherten genutzt werden kann, und inwieweit dann die Möglichkeit für Patienten besteht, den Medikationsplan auch selbst zu bearbeiten, z. B. um ihre Selbstmedikation zu ergänzen. Da das Hantieren mit einem Barcodescanner sowieso nicht für jeden praktikabel erscheint, wirft sich für die Patienten, die aktiv an ihrer Gesunderhaltung mitwirken wollen, die Frage auf, ob eine sofort einsetzbare Lösung verfügbar ist, die auch Schnittstellen zu den anderen Systemen im Gesundheitswesen bietet – jetzt und in Zukunft.

Die Lösung für Patienten:
Der kostenlose digitale Medikationsplan von CareIO

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Pflegeportal CareIO.de ist der digitale Medikationsplan für Pflegebedürftige integriert.

Weitere Informationen: | Sicherheit im Umgang mit Medikamenten | Gutschein-Code | Benutzerkonto |

Für Ärzte der Fachrichtungen Allgemeinmedizin und Innere Medizin ist die zeitlich unbegrenzte Nutzung des bundeseinheitlichen elektronischen Medikationsplans von CareIO ebenfalls kostenfrei! Gesundheitsdienstleister können mit einer kostenpflichtigen CareIO-Mitgliedschaft ihren Funktionsumfang erweitern.

Die Vorteile für Patienten:

  • Keine versteckten Kosten: Registrierung und Nutzung dauerhaft kostenlos.
  • Einfache Registrierung eines Benutzerkontos in wenigen Schritten.
  • Keine Softwareinstallationen nötig, die Software von CareIO ist webbasiert und daher ortsunabhängig nutzbar und stets aktuell.
  • Bei der Übertragung und Speicherung von Daten werden aktuelle Sicherheitsstandards eingehalten.
  • Einfache Bedienung über den Webbrowser mit PC, Notebook oder Tablet-Gerät.
  • Einfaches Anlegen der Medikationseinträge mittels Datenbank mit allen in Deutschland zugelassenen Arzneimitteln, auch nicht verschreibungspflichtigen.
  • Online sofort einen kostenlosen Medikations-Check auf Wechselwirkungen durchführen.
  • Ausdruck des BMP im PDF-Format, einfache und schnelle Aktualisierung des CareIO-Medikationsplans möglich.
  • Freigabefunktionen für das Teilen des Medikationsplans mit Ärzten, Kliniken, Apotheken usw.
  • Freigabe nur zur Ansicht und zum Ausdruck oder auch zur Bearbeitung möglich, je nach Einwilligung des Patienten.
  • Wenn die Freigabefunktion genutzt wird, ist der Einsatz eines Scanners nicht nötig, um die Daten einzulesen.
  • Stets aktuell dank Freigabefunktion: der CareIO-Medikationsplan kann sowohl von Ärzten, Apotheken, Krankenhäusern etc. als auch vom Patienten online auf dem neuesten Stand gehalten werden. Der Medikationsplan kann außerdem für die Lieferung von Medikamenten oder eine ausführliche Überprüfung der Medikation freigegeben werden, bei der auch personenbezogene Parameter mit einbezogen werden können.
  • Stets aktuell dank API: über eine standardisierte Schnittstelle (CareIO-API) können Ärzte und Apotheker die BMP-konformen Daten des CareIO-Medikationsplans zur Bearbeitung in ihre Branchensoftware übernehmen und nach der Bearbeitung auch wieder an den CareIO-Medikationsplan zurückschicken.
  • Die Datenübertragung über das CareIO-API (Applikation Programming Interface) ist mehrfach abgesichert und erfüllt ebenfalls die aktuellen Sicherheitsstandards.
  • Wenn die Möglichkeiten zum Datenaustausch von allen beteiligten Bearbeitern genutzt werden, kann der Patient den jeweils aktuellen BMP auf CareIO-Medic.de bzw. CareIO.de ausdrucken und für den Notfall mitführen.

| Kurzanleitung für Patienten | Lesedauer ca. 15 Min.


Stärkung der Arzneimitteltherapiesicherheit

Online-Medikations-Check

Patienten können online auf CareIO.de oder CareIO-Medic.de kostenlos einen Medikations-Check (Interaktions-Check) durchführen. Die Daten des persönlichen Medikationsplans werden dann einer Prüfung auf Wechselwirkungen unterzogen. Hierbei werden alle Arzneimittel, die im elektronischen Medikationsplan eingetragen worden sind, auf Basis einer stets aktuell gehaltenen Datenbank jeweils paarweise miteinander verglichen. Für jedes verglichene Paar von Arzneimitteln wird der Schweregrad auf einer Scala von 1 bis 8 bewertet, wenn bekannte Wechselwirkungen entdeckt wurden.

Medikationsplan zur Überprüfung der Medikation online freigeben

Sie können Ihren persönlichen Medikationsplan zur Überprüfung Ihrer Medikation auch online für eine Apotheke oder einen Arzt Ihrer Wahl freigeben. Durch einen Klick auf den Schalter “Medikation überprüfen” wird ein Dialogfeld geöffnet, auf dem ein qualifizierter Anbieter ausgewählt werden kann, für den der elektronische Medikationsplan freigegeben werden soll. Diese Überprüfung Ihrer Medikation, bei der auch personenbezogene Parameter berücksichtigt werden können, ermöglicht es, Risiken wie unerwünschte Arzneimittelwirkungen, Kontraindikationen und Wechselwirkungen zu erkennen und zu vermeiden. Werden gefährliche Kombinationen oder ungeeignete Arzneimittel entdeckt, wird der behandelnde Arzt informiert.

Ausdruck des bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP)

Von den Anwendern kann ein aktueller Ausdruck des bundeseinheitlichen Medikationsplans als PDF-Datei erstellt werden, auf dem ein maschinenlesbarer 2D-Barcode abgebildet wird, in dem alle Daten enthalten sind, die bis zu diesem Zeitpunkt auf CareIO.de oder CareIO-Medic.de in den elektronischen Medikationsplan eingetragen worden sind. Dieser Ausdruck kann dann zu Informationszwecken an andere weitergegeben werden. Über den 2D-Barcode können die Daten dann wieder eingelesen werden, um die Medikationseinträge zu aktualisieren oder auszuwerten.

Einfacher ist es jedoch, den elektronischen Medikationsplan online freizugeben für bestimmte Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken usw. – nur zur Ansicht und zum Ausdruck oder auch zur Aktualisierung der Medikationseinträge – je nach Einwilligung des Patienten.

 

Was kann der elektronische Medikationsplan von CareIO

In dem persönlichen Medikationsplan können alle behandlungsrelevanten Informationen erfasst und verwaltet werden. Der elektronische Medikationsplan von CareIO bietet die Möglichkeit, für alle verwendeten Arzneimittel jeweils einen Medikationseintrag zu speichern und so eine vollständige, aktuelle Auflistung der patientenbezogenen Medikationsdaten zu erstellen und bei Bedarf anzupassen. Mit der Suchfunktion können Arzneimittel durch Eingabe von PZN-Nummer oder Bezeichnung gefunden werden, um dann einen entsprechenden Medikationseintrag anzulegen. Die Datenbank umfasst auch Arzneimittel, die nicht verschreibungspflichtig sind. Wenn der Anwender ein Medikament für einen neuen Medikationseintrag auswählt, werden automatisch arzneimittelbezogene Daten wie die enthaltenen Wirkstoffe, der Handelsname, die Stärke der Wirkstoffe und die Darreichungsform in diesem Medikationseintrag gespeichert. Dazu sollen das Dosierungsschema (die Zeitpunkte der Einnahme und die jeweilige Dosierung), die Dosiereinheit und gegebenenfalls auch Hinweise (z. B. zur Einnahme) und der jeweilige Behandlungsgrund von den Anwendern eingegeben werden. Ergänzend zu den Daten, die jeweils in den Medikationseinträgen zusammengefasst werden, können Anwender in dem Medikationsplan auch Freitexte und Zwischenüberschriften für weitere behandlungsrelevante Informationen sowie personenbezogene Parameter speichern.

Intersektorale Vernetzung leicht gemacht

Patienten können ihren Medikationsplan online für andere Anwender freigeben, die auf CareIO.de oder auf CareIO-Medic.de ein Benutzerkonto als Dienstleister oder Berater registriert haben. So können die Daten des Medikationsplans einfach ausgetauscht, besprochen und angepasst werden.

Je nach Einwilligung des Patienten können bestimmte Dienstleister oder Pflegeberater die Daten nur ansehen und den Ausdruck des bundeseinheitlichen Medikationsplans erstellen oder die Daten auch bearbeiten, z. B. um die Medikationseinträge zu aktualisieren.

Anwender, die auf CareIO.de oder CareIO-Medic.de ein Benutzerkonto als Kunde (Patienten, Pflegebedürftiger/Kontaktperson) oder als Berater (Pflegeberater, Pflegedienste, Apotheken) registriert haben, können den elektronischen Medikationsplan kostenfrei und zeitlich unbegrenzt nutzen.

Für Ärzte der Fachrichtungen Allgemeinmedizin und Innere Medizin ist die zeitlich unbegrenzte Nutzung des bundeseinheitlichen elektronischen Medikationsplans auf CareIO.de und auf CareIO-Medic.de ebenfalls kostenfrei!

Gesundheitsdienstleister können mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft ihren Funktionsumfang erweitern.

CareIO API (Application Programming Interface)

Über diese Schnittstelle kann der Inhalt des bundeseinheitlichen Medikationsplans (DataMatrix) zwischen CareIO und den verschiedenen Softwareprogrammen, die im Gesundheitswesen verwendet werden, einfach ausgetauscht werden.

Weitere Informationen: | CareIO API |

Datenschutzerklärung CareIO-Medic

Aus rechtlichen Gründen müssen die Kunden der Erhebung, Verarbeitung, Speicherung und Weitergabe ihrer medizinischen und sonstigen personenbezogenen Daten in einem bestimmten Umfang zustimmen, wenn sie die Daten ihres persönlichen Medikationsplans für andere freigeben wollen. Kunden, die bei CareIO oder CareIO-Medic eingeloggt sind, können die mit ihren Daten vorausgefüllte Datenschutzerklärung CareIO-Medic als PDF-Dokument herunterladen. Diese Datenschutzerklärung enthält jeweils eine Ausfertigung für den Arzt, eine Ausfertigung für die Apotheke und eine Ausfertigung für den Patienten. Oben links auf dem Formular befindet sich ein Feld für den Arztstempel. Da die Ausfertigungen für den Arzt und die Apotheke unterschrieben und dem behandelnden Arzt und dem Apotheker ausgehändigt werden müssen, sollen von diesem Dokument Papierausdrucke gemacht werden. Um die Datenschutzerklärung CareIO-Medic für die Freigabe an Dienstleister (Arzt, Apotheke, Pflegedienst etc.) aufzurufen, müssen Sie bei der jeweiligen Freigabefunktion auf das Wort „Datenschutzerklärung“ klicken. Das PDF wird in einem neuen Fenster Ihres Internetbrowsers geöffnet. Sie können die Datenschutzerklärung CareIO-Medic mit den Bedienfeldern Ihres Internetbrowsers auf Papier ausdrucken oder auf die Festplatte Ihres Computers speichern und dann öffnen und auf Papier ausdrucken. Wenn Sie nicht über einen Drucker verfügen, kann das PDF-Dokument auch als Anhang per E-Mail verschickt werden oder auf einem USB-Stick gespeichert werden, um das Dokument woanders auszudrucken.

Medikamentengabe sicher und schnell – eine Erleichterung im Pflegealltag

Auf Basis der Daten des Medikationsplans können Arzneimittel individuell für jeden Patienten portioniert und gekennzeichnet werden. Durch die Lieferung der für jede Gabe einzeln verpackten individuellen Tagesdosis im Schlauchblister ist es möglich, die Sicherheit und die Qualität der individuellen Bereitstellung und Verteilung von Medikamenten zu verbessern und damit auch eine höhere Lebensqualität für die Patienten zu erreichen. Dieses Verfahren wird „VERBLISTERN“ genannt und ist im Bereich der stationären Pflege schon weit verbreitet. Die Verpackung jeder einzelnen Kapsel oder Tablette enthält eine detaillierte Aufschrift mit konkreten Angaben zur Anwendung des Arzneimittels. Die Pflegekräfte und die Pflegebedürftigen werden schnell und sicher über die Medikamente und ihre richtige Einnahme informiert. Außerdem sparen die Pflegekräfte Zeit, denn sie müssen die Pillen nicht per Hand einzeln ausdrücken und in Dosierungsschächtelchen sortieren – eine Erleichterung für den Arbeitsalltag.

Weitere Informationen: | Was ist CareIO | Testen Sie CareIO | Benutzerkonto | Beratung anfordern |

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CareIO-Medic.de

Der elektronische Medikationsplan ist vollumfänglich auf dem Pflegeportal CareIO.de verfügbar.

Patienten, die keine Pflegeberatung wünschen, können sich auch auf www.careio-medic.de registrieren, um nur den elektronischen Medikationsplan zu nutzen. Die Nutzung ist wie auf www.careio.de ebenfalls kostenlos und zeitlich unbegrenzt möglich.

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